Asphaltmischanlagen

vorteile des betriebsvergleichs asphaltmischanlagen

Seit 2016/17 erstellt SCHOTT + PARTNER den Betriebsvergleich Asphaltmischanlagen nach der Methode SCHOTT. Die Analyse erfolgt – wie in der Branche häufig sinnvoll – getrennt nach Werken aus den neuen und alten Bundesländern. Nachfolgend stellen wir Ihnen anonymisierte Beispiel-Auszüge aus dem jüngsten Betriebsvergleich bereit: transparent in der Struktur, ohne Nennung von Unternehmen, und mit ausgewiesenen arithmetischen Durchschnittswerten am Ende der jeweiligen Tabellen.

kennzahlengruppen im betriebsvergleich asphaltmischanlagen

  • Leistung, Kosten, Ergebnis des Gesamtbetriebes je Tonne
  • Betriebsleistung – Wertschöpfung / Wertschöpfung – Ergebnis
  • Ergebnis und Cashflow
  • Erlöse nach Mischgutsorten
  • Kostenstruktur und Kostenanalyse der Fremdleistungen
  • Struktur des Materialeinsatzes / Kostenanalyse des Materialeinsatzes
  • Betriebs- und Kapitalkosten
  • Umsatzentwicklung
  • Kundenstruktur und Lieferradius
  • Auftragsgrößen
  • Lohnkostenanalyse
  • Arbeitszeiteinsatz gewerbliche Mitarbeiter nach Bereichen
  • Ausfallstunden und Überstunden der gewerblichen Mitarbeiter
  • Strukturanalysen des gewerblichen Personals
  • Gehaltskostenanalyse
  • Angestelltenquoten
  • Allgemeine Kosten
  • Gesamtkosten Vertrieb und Verwaltung
  • Mischanlage: Leistung – Deckungsbeitrag
  • Mischanlage: Strukturwerte und Leistungsanalysen

Vorbemerkung aus dem 8. Betriebsvergleich AMA  2024/25

Der Preis für Kohlenstaub stieg 2024 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 60 % und lag damit sogar über 200 % höher als 2022. Trotz sinkender Preise für Heizöl erhöhten sich die Aufwendungen für Energieträger insgesamt auf inzwischen fast 20 % der Wertschöpfung. Die Absatzmengen der Asphaltmischanlagen reduzierten sich leicht, während der Umsatz marginal zulegte.


Dank erneuter Erlössteigerungen je Tonne konnte das pro zentuale Ergebnis in Relation zur Betriebs leistung weitgehend auf dem Vorjahresniveau stabilisiert werden. Die Krankheitsquoten sind in den meist kleineren Betriebseinheiten der AMAs weiterhin erfreulich niedrig. Auch der neu eingeführte Kennwert, der die Zahl der Arbeitsunfälle im Kontext der Nachhaltigkeitsdaten erfasst, weist ein sehr positives Niveau auf.


Die ländlichen Betriebe sind im Durchschnitt kleiner als städtische und erzielten geringere Wachstumsraten. Dennoch fällt ihr Betriebsergebnis besser aus, da die Betriebs- und Verwaltungs kosten spürbar niedriger sind. Das Potenzial der Asphaltbranche wird nach wie vor durch die Vergleichsgruppe Erfolgsbetriebe verdeutlicht – den Durchschnitt ohne jene Werke, die Verluste erwirtschafteten. Das Betriebsergebnis liegt hier bei rund 9 %. Auffällig sind vor allem die niedrigeren Betriebskosten und die höhere Produktivität dieser Unternehmen. Das Auf und Ab auf der Nachfrageseite hält indes an.


Die im Betriebsvergleich enthaltenen SZENARIEN zeigen, welche Handlungsspielräume sowohl in Wachstumsphasen als auch bei einer

Anpassung an sinkende Nachfrage bestehen.

Asphaltmischanlagen


VERGLEICHSGRUPPEN


Die teilnehmenden Werke sind Werke aus den alten und neuen Bundesländern. Am Ende der jeweiligen Tabellen sind die arithmetischen Durchschnittswerte dokumentiert.


Zusätzlich zu dem Durchschnittswert der Gesamtheit der Werke erscheint der Mittelwert „AMA-Gewinnbetriebe“ am Schluss des jeweiligen Tabellenbildes; weiterhin sind die arithmetischen Durchschnittswerte der Werke mit städtischen bzw. ländlichen Standorten dargestellt.


STATUSREPORT „ASPHALTMISCHANLAGEN 2023/24“


Die Betriebsergebnisse der meisten Asphaltmischanlagen zeigten im vergangenen Jahr erfreulich positive Werte, trotz häufiger Rückgänge oder Stagnationen der produzierten Tonnagen. Dieser positive Trend bei den Jahresergebnissen wurde im Wesentlichen durch Erlösoptimierung erreicht. Die Umsätze stiegen im Durchschnitt aller Betriebe leicht an.


Die Materialkosten pro Tonne lagen insgesamt etwa auf dem Niveau des Vorjahres.  Kohlenstaub verteuerte sich jedoch erheblich. Die niedrigeren Einkaufspreise für andere Energieträger konnten diesen Anstieg nicht vollständig kompensieren. Bitumen wurde zwar ebenfalls deutlich günstiger, blieb aber weiterhin auf einem hohen Preisniveau. Die relative Belastung durch Fixkosten in Verwaltung und Vertrieb konnte gesenkt werden.


Die Kennzahlen zum CO2-Ausstoß durch den Verbrauch von Heizöl, Diesel und Strom veränderten sich kaum. Die CO2-Belastungen durch Bitumen und Kohlenstaub werden nicht erfasst, da es für die Asphaltmischanlagen derzeit keine Alternativen zu diesen Stoffen gibt.


Der Vergleich zwischen Betrieben in städtischen und ländlichen Regionen zeigt, dass die

ländlich gelegenen Werke dank Kostenvorteilen bessere Ergebnisse als ihre städtischen Wettbewerber erzielen.


Neben dem Gesamtdurchschnitt weist der Betriebsvergleich auch einen Mittelwert der

erfolgreichen Betriebe aus. Diese Teilnehmer erzielen im Schnitt nahezu 10 % Gewinn. Drei

Viertel der Betriebe gehören zu dieser Gruppe.


Die im Benchmarking gezeigten SZENARIEN verdeutlichen, dass neben einer hohen betrieblichen Effizienz die Sicherung der Erlösqualität von entscheidender Bedeutung ist. Ein Preiskampf zugunsten der Tonnagen zahlt sich in der Regel nicht aus. Es gibt andere Handlungsoptionen.